Test der easy2cool Festivalbox

Die Festivalsaison ist im vollem Gange und zu den Vorbereitungen auf den diesjährigen Festivalsommer haben ich die ökologische Kühlbox aus 100% recyclingfähigen Materialien von easy2cool getestet. Passend finde ich, da ja auch die Musikfestivals immer grüner werden und Nachhaltigkeit durchaus angebracht ist.

Wie im Crowdfunding Video zur easy2cool Festivalbox beschrieben, besteht diese Kühlbox aus einem robusten Karton in dem eine Isolationsmatte eingearbeitet wurde. Auch im Deckel befindet sich eine solche Isolierungsschicht aus recyceltem Altpapier, die dein Bier und Lebensmittel während des Festivals kühl beziehungsweise frisch halten sollen.

Die Kühlbox ist groß und bietet viel Platz. Sehr praktisch finde ich vor allem die Höhe der Festivalbox, da so auch große Flaschen stehend gekühlt, transportiert und gelagert werden können.

Die Jungs von easy2cool versprechen, dass in Verbindung mit den sieben durchgefrorenen easyAkkus eine Kühldauer von bis zu 100 Stunden erreicht wird. Für ein viertägiges Festival wäre das perfekt!

Beim einfrieren der Kühlakkus sollte man darauf achten, diese wirklich flach in den Eisschrank zu legen. Da die easyAkkus, im Gegensatz zu anderen Kühlakkus, weich sind, friert man sich so nicht irgendwelche „Klumpen“ zurecht die dann später nur Platz in der Kühlbox wegnehmen. Flach eingefroren lassen sich die Kühlakkus dann auch besser in der Kühlbox positionieren.

Die mit Getränken und Grillsoßen, einem Thermometer und drei Kühlakkus gefüllte Festivalbox habe ich bei Raumtemperatur um die 23°C – 24°C beobachtet. Also bei ganz ähnlichen Temperaturen in einem Zelt, an einem richtig schönen Sommertag!

Zu gerne hätte ich die Box auch in freier Natur getestet, doch die Temperaturen der vergangenen Tage waren trotz Sonne leider so niedrig, dass man Getränke und Lebensmittel auch ohne eine Kühlbox hätte kalt und frisch alten können.

Damit der Test auch etwas realitätsnäher wird, habe ich die Box hin und wieder geöffnet und ein paar Falschen wirklich gut gekühltem Bier herausgenommen.

 

Nach knapp 56 Stunden habe ich den Test beendet, da die eigentlich um die 6°C – 7°C kalte Temperatur im Inneren der Festivalbox anfing, deutlich über 10°C zu steigen und schnell verderbliche Lebensmittel nach dieser Zeit nur noch bedingt frisch geblieben wären.

Dennoch würde ich den Test beziehungsweise das Versprechen nicht als gebrochen ansehen. Da ich nur drei von sieben der easyAkkus in der Kühlbox verwendet habe und ein Großteil der Getränkeflaschen nicht vorgekühlt war, kann man keine Kühlung an die 100 Stunden erwarten.

Doch dieser kleine Test zeigt schon ganz gut, was in der ersten ökologischen Festivalbox mit recyceltem Altpapier als Isolierungsmaterial steckt. Nutzen man das ganze Potenzial der easy2cool Kühlbox und der easyAkkus, kann das Versprechen sicher eingelöst werden.

Die easy2cool Festivalbox gibt es derzeit noch nicht zu kaufen. Auf Startnext kannst du Sebastian und Marco und ihr easy2cool Team unterschützen, damit es die erste ökologische Festivalbox bald zu kaufen gibt und Musikfestivals noch ein bisschen grüner werden.